DAS HAUSDACH ALS STROMERZEUGER

Mit einer Photovoltaikanlage lässt sich eigener Strom erzeugen und auch selbst verbrauchen. Noch nie war es interessanter den umweltfreundlichen Solarstrom selbst zu nutzen. Die Preise für Solarzellen sind stark gesunken. Die niedrigen Modulpreise machen Solarstrom unschlagbar günstig. Die Erzeugung des Solarstroms kostet nur noch zwischen 7 und 8 Cent (netto) je Kilowattstunde. Dadurch bietet der Eigenverbrauch des Solarstroms die große Chance unabhängiger von steigenden Energiekosten zu werden. Nicht direkt verbrauchter Solarstrom wird als Überschuss automatisch in das öffentliche Netz eingespeist und laut Energieeinspeiseverordnung auf 20 Jahre vergütet.
Mit einem Monitoring können Ertragswerte Ihrer Solaranlage grafisch und übersichtlich dargestellt werden. So haben Sie jederzeit einfach und informativ einen Überblick über Ihre Anlage.

 

AUSLEGUNG UND INSTALLATION

In wenigen Tagen ist eine Photovoltaikanlage installiert und betriebsbereit. Die Modulbelegung für das Dach wird im Wesentlichen von der vorhandenen Dachfläche, Dachausrichtung und Verschattungen bestimmt. Für jede Art von Dach und seine Beschaffenheit gibt es passende Montagekomponenten. Ein Solarmodul hat etwa einen Flächenbedarf von 1,6m². Für einen Haushalt mit 4 Personen wird ungefähr mit einer Fläche von 30 bis 40m² ausgegangen. Bei kleinen Dachflächen können spezielle Hocheffizienzmodule zur Steigerung der Leistung eingesetzt werden.

 

DACHAUSRICHTUNG

Neben der Süd-Dachbelegung hat längst auch die Ost-West-Dachbelegung an Bedeutung gewonnen. Beim Ost-West-Dach ist morgens und abends der Solarertrag höher und deckt sich so besser mit dem Verbrauchsprofil heutiger Lebensgewohnheiten. Damit kann ein größerer Anteil des Stromverbrauchs über die Sonne gedeckt werden.

EINSPEISUNG UND ABRECHNUNG

Die Photovoltaikanlage wird beim Netzbetreiber angemeldet. Der vorhandene Stromzähler wird durch einen 2-Energierichtungszähler für die Abrechnung ausgetauscht. An diesem können der eigene Strombezug vom Netzbetreiber und die Überschusseinspeisung der Photovoltaikanlage abgelesen werden. Die gesamte Solarstromerzeugung ist am Wechselrichter ablesbar. Der verbrauchte direkte Solarstrom ist die Differenz aus gesamter Solarstromerzeugung abzüglich der Überschusseinspeisung. Der direkt verbrauchte Solarstrom kommt auf 7 bis 8 Cent (netto) je Kilowattstunde unterliegt zudem keiner Preissteigerung. Die Vergütung aus dem eingespeisten Überschuss reduziert zusätzlich die Stromrechnung.

 

DURCH FÖRDERPROGRAMME DER KFW PROFITIEREN

Verschiedene KfW-Programme bieten attraktive Förderungen für ein Effizienzhaus als Neubau oder Sanierung einer bestehenden Immobilie. Je energieeffizienter die Immobilie ist, umso mehr sparen Sie Energiekosten und umso höher fällt der Tilgungszuschuss aus. Photovoltaik lässt sich grundsätzlich in das KfW-Programm einrechnen. Das führt bei guter Auslegung zu einer Verbesserung der Effizienzklasse und somit zum Erreichen eines besonderen Tilgungszuschusses.

Hier finden Sie weitere Informationen auf der Webseite der KfW.