Wärmepumpe und Photovoltaik

Die Wärmepumpe ist zum idealen Partner der Photovoltaik geworden, denn bereits heute lässt sich mit Photovoltaik preiswerter Strom und Wärme erzeugen als mit fossilen Brennstoffen. Eine gut ausgelegte Wärmepumpe übernimmt die komplette Wärmeerzeugung im Haus. Sie sorgt für eine effiziente Heizung und übernimmt auch die Erwärmung des Brauchwassers. Wärmepumpen nutzen die in Luft, Erdreich oder Grundwasser gespeicherte natürliche Energie aus der Umgebung. Diese aus der Umwelt entzogene Wärme wird auf ein höheres Temperaturniveau gebracht, damit es für Heizzwecke verwendet werden kann. Zur Aufwendung dieses Prozesses sind vergleichsweise geringe Mengen an elektrischen Strom notwendig, denn der größte Teil der Energie wird aus der Umgebung genommen. Mit dem eigenen Solarstrom aus der Photovoltaikanlage ist die Wärmeerzeugung umweltfreundlich, emissionsfrei, wartungsarm und dabei noch kostengünstig im Betrieb. Entscheidend ist die passende Auslegung der Photovoltaikanlage und Wärmepumpe auf den persönlichen Energiebedarf im Haushalt.

Mehr Eigenstrom verwenden durch Steuerung und Speicherung

Photovoltaikanlage, Batteriespeicher mit Energiemanagementsystem und Wärmepumpe mit Heizspeicher werden kommunikativ zu einem System vernetzt und gesteuert. Die Steuerung gewährleistet, dass die Wärmepumpe vorrangig dann arbeitet und die Heizung sowie das Brauchwasser erwärmt, wenn der selbst erzeugte umweltfreundliche Solarstrom vorhanden ist. Der Heizspeicher wird also tagsüber erwärmt und ebenso wird der Batteriespeicher geladen, sodass diese Energie abends zur Verfügung steht. Wenn der eigene Solarstrom mal nicht vollständig ausreicht, wird die zusätzlich benötigte Energie automatisch aus dem öffentlichen Netz bezogen. Ist zu viel Solarstrom vorhanden, wird dieser in das öffentliche Stromnetz eingespeist und 20 Jahre nach dem EEG2017 fest vergütet.